Aktuelles


News 2008


Erfreulicher Saisonabschluß - 3-Städte-Rallye D

Über 120 SP Kilometer, zum Großteil auf Schotter, galt es bei der erstklassig besetzten 3-Städte-Rallye in Deutschland zu bewältigen. Mit den Siegern, Anton Werner im Porsche GT3, Markus Moufang im BMW M3 und Hermann Gassner im Mitsubishi EVO X hatten wir natürlich nichts zu tun, aber das Gesamtergebnis zeigt doch, wie stark diese Veranstaltung besetzt war.

   


Ich war wieder mit Manfred Häusler im Einsatz, der ein exzellenter Co-Pilot ist und der einen wesentlichen Beitrag zum Gesamterfolg leistete, wie auch Bernhard, Stefan und die Familie Gassner, die uns wieder voll unterstützten.

Wir hatten eine Rallye ohne jegliche Probleme, mit dem neuen Fahrwerk aus Großbritannien und den BF Goodrich Reifen waren die Voraussetzungen um ein Vielfaches besser als noch bei der Weiz Rallye.  
Schon früh konnten wir uns in der inoffiziellen Österreicher-Wertung auf Rang 3 hinter Michael Böhm und Ford Racing Rookie Lukas Langstadlinger festsetzen.
Die teilweise extrem schnellen Prüfungen waren tückisch, erforderten sauberes Fahren nach dem Gebetbuch und machten jede Menge Spaß. Mit Startnummer 80 ins Rennen gegangen, belegten wir einen unserer Meinung nach respektablen 44. Gesamtrang von 66 angekommenen Teams.

 

   


Über den Winter werden wir noch etwas Speed im Peugeot 306 suchen, am mangelnden Einsatz unsererseits hat es jedenfalls nicht gelegen, wie die Bilder beweisen.

Also dann, frisch und fröhlich zur Saison 2009!




BERICHT WEIZ RALLYE

Die Weiz - Rallye ist neu im Challenge-Kalender und war eine wunderschöne Veranstaltung.


   


Dieses Mal war ich wieder mit Silke Huber im Einsatz. Gleich zu Beginn der Rallye mussten wir feststellen, dass das Fahrwerk auf dem ebenen Untergrund ordentliche Schwächen zeigt, daher hatten wir einige Troubles und mussten auf dem langen Rundkurs am Nachmittag auch ordentlich Zeit liegen lassen.Auf der kurzen Schotterprüfung waren wir durchaus konkurrenzfähig in der Klasse, aber am Asphalt machten sich die Schwächen im Fahrwerk bemerkbar.

Insgesamt war es aber eine recht lustige Rallye, Gesamtrang 46 von 72 Zielankünften und der 3. Gesamtrang in der Klasse N/3 waren zwar nicht ganz unseren Erwartungen entsprechend, aber es kann halt nicht immer alles perfekt laufen.

Den Einsatz bei der Mühlviertel-Rallye haben wir abgesagt, jetzt bekommt der Peugeot ein neues Fahrwerk und einige Kleinigkeiten am Wagen werden auch noch modifiziert, damit wir bei der Niederbayern Rallye wieder etwas konkurrenzfähiger sind.



ERSTER EINSATZ - EUROSTOJ TISNOV RALLY

Nachdem Silke Huber verhindert war, nahm beim ersten Einsatz des Jahres Manfred Häusler bei der Eurostoj Rally Tisnov das Kommando am Beifahrersitz. Gleich vorweg: Manfred hat seinen Job hervorragend gemacht - zur Belohnung darf er bei der Weiz Rallye im Mitsubishi EVO IX von Dr. Heinz Andlinger Platz nehmen :-)

   

Die Rallye selbst bestand aus 3 recht unterschiedlichen WP`s, die jeweils dreimal gefahren wurden. Und damit es nicht fad wird, gab es regelmässig zwar heftige, aber sehr örtlich begrenzte Wolkenbrüche, die sicher stellten, dass jeder auch mit Slicks im Regen fahren durfte. Auf SP 4 schüttete es derartig, dass es uns bei Tempo 20, etwa 10 Meter nach dem Start einige Mühe kostete, nicht links an den Randstein gespült zu werden...

Auf den ersten 3 SP waren die Zeiten alles andere als berauschend, ein Jahr Pause beim Fahrer, neues Auto, andere Reifen, das alles ergab ein ziemlich vorsichtiges Herantasten am Anfang. Dann wurde es aber immer besser, bis zur letzten SP konnten wir uns nicht nur steigern, sondern schafften es zu unserem eigenen Erstaunen auch, von den 13 gestarteten Teams in der Endabrechnung vor zu rücken. Denn im Grunde genommen sind wir recht vorsichtig zu Werke gegangen, hatten aber auch keinerlei Probleme, der 306 lief absolut zuverlässig.

   

Letztendlich waren wir viertschnellstes österreichisches Team, hinter TRT-Teamkollege Severin Katzensteiner im Mazda 323 GTR, Matthias Lechner im Mitsubishi EVO und Harald Ruiner/Renault Clio RS ist das keine Schande. Fahrerisch wäre aber sicher noch einiges an Potenzial vorhanden, wir werden sehen wohin es uns bei der Weiz-Rallye und bei der Mühlviertel-Rallye verschlägt.

Die Organisation rund um das TRT Motorsport-Team war wie erwartet perfekt, wir wurden sehr freundlich aufgenommen und fühlten uns bestens betreut.

Und noch ein Tipp an Manfred betreffend der Weiz-Rallye: If you want to leave, keep the doors closed!



ON THE ROAD AGAIN

Ein Jahr nach unserem letzten Einsatz und den ersten Erfolgen unseres Saxo-Nachfolgers Sebastian Unger (der trotz mir als Beifahrer recht ordentliche Leistungen gezeigt hat, aus dem Mann wird noch was...), gehen wir es wieder selbst an.

Die schöpferische Pause wurde benutzt um über den Sinn des Lebens nach zu denken und zur Erkenntnis zu kommen: ohne Rallye ist alles irgendwie fad. Also haben wir den Markt sondiert und sind letztendlich bei einem Peugeot 306 GTI Gruppe N/3 gelandet, der zwar schon einige Zeit in der Gegend herum stand, aber eine sehr gute Substanz hat und eigentlich zu jung ist um eingemottet zu werden.

Wie immer ist auch dieses Mal die Zeit eher zu kurz geworden, zum Fahren sind wir nicht wirklich viel gekommen. Aber das macht nichts, am 12. April fahren wir als ersten Einsatz die Triestingtal-Rallye. Eine reine Schotterveranstaltung, die schon mit dem Volvo ein Spaß war, wenn auch nicht gerade von Erfolg gekrönt.

Wir planen, in diesem Jahr möglichst viele Läufe zur Austrian Rallye Challenge zu bestreiten, nur die Veranstaltung in Althofen muß aus beruflichen Gründen gestrichen werden, weil der Fahrer im "heiligen Land" geschäftlich zu tun hat. Nein, wir reden vom heiligen Land des Rallyefahrers, also Finnland.

Silke hat zwischenzeitlich ein paar andere Verpflichtungen beruflicher Natur eingegangen, weshalb bei den ersten Veranstaltungen Manfred Häusler am Beifahrersitz die Ereignisse kontrolliert. Manfred ist normalerweise einen Mitsubishi EVO VII gewohnt, hat perekte organisatorische Qualitäten und die nötige innere Ruhe und Übersicht, um seinen Fahrer im Griff zu halten.

Also, wir freuen uns schon auf die Triestingtal-Rallye und lassen Euch wissen, wie es uns ergangen ist.

Ausserdem haben wir mit dem TRT-Rallyeteam eine neue Heimat gefunden - wir freuen uns schon für diesen Club antreten zu dürfen. Infos gibt es unter
www.trt-motorsport.at



News 2007

BYE BYE SAXO 


In diesem Jahr geht es ganz schön rund bei unserem Team.

Zuerst sind wir, mit der Erwartung eines möglichen Verkaufs des Saxo, bei der Tisnov Rallye in Tschechien gestartet. Nach fast 8 Monaten Pause, noch Rost in den Knochen und mit einer gehörigen Portion Vorsicht waren die Zeiten alles andere als gut. Aber in der Klasse A6 war gegen die Kitcars ohnehin kein Kraut gewachsen - letzten Endes hatten wir eine Menge Spass und wurden, wie erwartet, in der Klasse 7. - hinter 6 tschechischen S 1600 und 1600Kitcars.

Auf der Rückfahrt wurde dann der Saxo verkauft - an Sebastian Unger, ein junges Talent das schon in der NO LIMITS RALLYESCHULE (www.rallyeschule.com) positiv aufgefallen ist.

   

Sebastian wird bei der Mühlviertel - Rallye seinen ersten Einsatz bestreiten. Als kleine Starthilfe (oder als Klotz am Bein) bin ich sein Beifahrer....ich hoffe nur, wir finden überhaupt zur Sonderprüfung, ich bin ja normalerweise ein Fahrer!

Damit bleibt mir hier nur mehr die Gelegenheit, mich ganz besonders für die langjährige Unterstützung von Stefan Rubasch, meinem Chefmechaniker, Manuel Gassner, dem Citroenspezialisten aus dem Mühlviertel, aber auch bei der Familie Huber die mir nicht nur meine Beifahrerin Silke anvertraut, sondern auch sonst immer mit Rat und Tat zur Seite steht, und natürlich bei meinem Vater, der in den Rallyepausen unermüdlich und mit Akribie jede Kleinigkeit am Auto gecheckt hat, zu bedanken. Ohne Euch wären die Erfolge der letzten vier Jahre nicht möglich gewesen.
Snief, irgendwie ist mir leid um "meinen" Saxo, aber er ist ja jetzt wieder in guten Händen.

Falls das für manche irgendwie nach dem Ende einer Privatfahrer-Rallyezeit klingt: Ihr liegt falsch.
Wie sagte schon der rosarote Panther: "Heute ist nicht alle Tage - ich komm wieder, keine Frage!"

Also, lasst Euch überraschen, ihr zwei oder drei Fans die ab und zu auf diese Seite schauen!




News 2006

BERICHT VON DER HERBST RALLYE LEIBEN
 


Die Herbst-Rallye war mit fast 80 Startern eine echte Herausforderung. Nach der Besichtigung hatten wir aber eine ganze Menge Zuversicht, weil die Streckenführung absolut toll war und wir uns auf den teilweise engen und langen Sonderprüfungen gute Chance ausrechneten.

Natürlich war das Ziel, wieder unter die TOP 20 zu fahren, nur schwer vorstellbar, weil eben sehr viele und auch starke Fahrer dabei waren. In der Klasse A6 gab es auch keine Siegchancen, mit Martin Zellhofer im ehemaligen Werks-Suzuki-Ignis-Kitcar war natürlich da schon vor dem Start alles klar.

   

Wir begannen genau nach Fahrplan, hatten aber in SP 2 einen unspektakulären aber folgenschweren Ausritt, weil dieser dazu führte das sich die Spurverstellte und der Saxo sich beim Einlenken in Linkskurven etwas widerspenstig gebärdete.
Trotzdem fuhren wir in der dritten Prüfung eine 24. Gesamtzeit und lagen auf Gesamtrang 33, was für uns absolut perfekt war.
Auf Prüfung 4 passierte es dann aber, auf einer Links Vier minus über Kuppeverließen wir den rechten Pfad, donnerten durch ein Feld und sprangen einen kleinen Hügel hinunter. Ohne allzuviel Zeitverlust ging es sofort weiter, aber leider hatte der Aufprall den Kühlerschlauch beleidigt und so mussten wir wenige Kilometer später mangels Kühlwasser aufgeben.

That`s rallye, da kann man nichts machen...

AN DIESER STELLE MÖCHTE ICH VOR ALLEM MEINEM CHEFMECHANIKER STEFAN RUBASCH, MEINEM VATER, MANUEL GASSNER UND DEN "HUBERS" (meine tolle Beifahrerin hat gleich ihren Vater, ihren Freund und den Onkel als Fans und gute Geister in allen Lagen mitgebracht) DANKEN.
Nächstes Jahr werden wir wieder angreifen, das ist versprochen!



GESAMTSIEG IN DER RALLYECHALLENGE IN NIEDERBAYERN!


Unglaublich, aber wahr: Wir haben die Gesamtwertung der Rallyechallenge bei der Niederbayern-Rallye gewonnen. Wenn auch aufgrund des Pechs von Wolfgang Schmollngruber, für uns ist die Tatsache dass wir alle anderen österreichischen Challenge-Teams hinter uns gelassen haben, mehr als erstaunlich. Der 24. Gesamtrang in der Rallye, keine einziges deutsches Team mit vergleichbarem Auto das schneller war und der Klassensieg kommen noch hinzu.

   

Dabei hatte alles gar nicht so toll angefangen. Auf der ersten Sonderprüfung mussten wir anhalten, weil sich ein Opel Astra vor uns überschlagen hatte. Auf Prüfung 2 war der Fahrer noch nicht so ganz munter, die Reifen zu kalt, die Schikane etwas eng und wir schossen eine Tonne in der Schikane ab. Das führte immerhin dazu, dass die Mechaniker einige Arbeit hatten um zumindest die Beifahrertür wieder funktionsfähig zu machen.

Dann lief aber alles wie am Schnürchen, die Zeiten wurden immer besser und zuletzt war die Freude sehr groß. Eine tolle Rallye, trotz der High-Speed Strecken konnten wir bemerkenswerte Zeiten erzielen.

Jetzt geht es auf zu einer "Traditionsveranstaltung", der Herbst-Rallye in Leiben. Wir hoffen, wieder in der Gesamtwertung unter die Top 20 zu kommen, was bei diesem hochwertigen Starterfeld sicher sehr schwer sein wird.


SPIEL, SATZ UND SIEG

Bei der Mühlviertel-Rallye lief alles nach Plan. Die Rallye bestand am Vormittag aus 4 Sonderprüfungen, die aber nur der Auftakt zu zwei Mega-SPs am Nachmittag mit je 30 km Länge waren.

   

Von Anfang an lief alles besser als erwartet. Wir starten mit einer 23. SP-Zeit und liefen im Laufe des Vormittags schon zu unserer Bestform auf. Silke machte von Anfang an einen perfekten Job und genoß die Rallye sichtlich.
Am Nachmittag ging es dann auf den langen Prüfungen noch besser, die Reifenwahl passte und der Saxo fühlte sich auf den teilweise engen und winkeligen Prüfungen sehr wohl.
Mit einer 14. und einer 12. Gesamtzeit sicherten wir uns den sensationellen 13. Gesamtplatz und mit über 10 Minuten Vorsprung den Klassensieg.
Viel mehr freut uns aber die Tatsache, daß wir immerhin einige der bärenstarken Allrad Mazda 323 und auch zwei EVOs hinter uns lassen konnten.

   

An manchen Tagen passt einfach alles, und das entschädigt dann für viel Mühe und Aufwand.
 
Nächster Einsatz: die Niederbayern-Rallye.




4. AvD Rallye Baden-Württemberg und Vorschau Mühlviertel-Rallye

   

Der 36. Gesamtrang entsprach zwar unseren Erwartungen, war aber trotzdem ein Gesamtergebnis das unter unseren Möglichkeiten lag.
Doch der Reihe nach: Eigentlich war die Rallye ein Testlauf für Silke Huber, den Citroen Saxo und mich, um uns auf die Mühlviertel Rallye vorzubereiten.


   
Die Rallye war sehr schnell, von vielen spektakulären Rundkursen und einigen heftigen Sprüngen gekennzeichnet.
Am Abend waren zwei Sonderprüfungen zu bewältigen, wobei wir gleich auf der ersten Prüfung auf dem allerletzten Platz mit fast einer Minute Rückstand auf den Vorletzten eintrafen. Der erste Sprung hatte unseren Motor zum Husten gebracht, worauf wir nicht mehr auf Touren kamen.

Dieses Problem zog sich mit Unterbrechungen auch über den folgenden Vormittag dahin, bis endlich einige verbogene Litzen in einem Stecker zur Motorsteuerung lokalisiert werden konnten.
Silke konnte derweilen ihren Job als Beifahrerin erlernen und wurde immer routinierter.
Völlig befreit von jeglichem Ergebnisdruck ließen wir es am Nachmittag dann einige Male richtig fliegen. Und zu unserem eigenen Erstaunen fuhren wir Zeiten unter den Top 25 und verbesserten uns im Laufe des zweiten Tages um sensationelle 20 (!) Plätze auf den 36. Gesamtrang trotz mehr als 5 Minuten Zeitverlust aufgrund technischer Schwierigkeiten.
 
Also: der Testlauf war nötig, jetzt hoffen wir darauf eine problemlose Mühlviertel-Rallye vor uns zu haben.
Silke macht das Rallyefahren auf jeden Fall einen Riesenspass, sie hat eine Talentprobe abgelegt und ich hab es nach 6 Monaten ohne Rallye im Saxo auch noch nicht verlernt.

   




TRIESTINGTAL-RALLYE IM VOLVO 740
 
Weil die Triestingtal-Rallye in Österreich auch liebevoll „Klein-Zypern“ genannt wird, sattelten wir auf einen gemieteten Volvo 740 um. Mit Gerhard Bichler als Beifahrer, dem das Gefühl im Volvo (eher wenig Leistung, riesig, schlechte Bremsen) ziemlich vertraut vorkam. Kein Wunder, schließlich ist Gerhard im zivilen Leben Lokführer bei der österreichischen Bundesbahn.
 
Bis zur fünften Sonderprüfung gab es zwar einen Patschen, drei verbogene Felgen und eine gebrochene Motoraufhängung, aber auch jede Menge Spaß. Und die Zeiten waren gar nicht so schlecht, immerhin lagen wir zu unserem eigenen Erstaunen mit dem ungewohnten Hecktriebler auf Gesamtrang dem 33. Gesamtrang (49 Teams waren da noch in der Wertung) und zweitschnellster von den fünf österreichischen Volvos.

   

Trotzdem, irgendwie beschlich mich das Gefühl, die Motorleistung sei jetzt schon ziemlich schwach.
Auf SP 6, einem wunderschönen Rundkurs, der sich auch durch einige extrem tiefe Stellen auszeichnete, war es dann soweit, fast nichts ging mehr. Mit Tempo 30, heftiger Rauchentwicklung an Bord und äußerst unangenehmen Nebengeräuschen humpelten wir aus der Sonderprüfung.
Sogar zum Service schafften wir es noch, aber das war es dann auch. Der Miet-Volvo war motorisch verendet und nicht wieder zu beleben. Mittlerweile ist es klar, ein Stein war in den Zahnriemen geraten, welcher daraufhin übergesprungen ist.
 
Aber immerhin, ein Spaß war es schon, weil dieses Dickschiff quer um die Ecken zu wuchten ist durchaus eine neue Erfahrung.

   



 
Bei unserem kleinen Rallyeteam ist in diesem Jahr viel los.

Wir nehmen uns fest vor – so es zu keinen unvorhergesehenen Zwischenfällen kommt – in diesem Jahr möglichst viele Rallyes zur österreichischen Rallyechallenge (www.rallyechallenge.at) zu bestreiten. Das ehrgeizige Ziel: Unter die Top 10 der Meisterschaft zu kommen.

Und weil die Triestingtal Rallye und der Rallye-Sprint echte Schotter Rallyes sind (die Triestingtal wird von manchen aus respektvoll „Klein-Zypern“ genannt) und unser Saxo eindeutig ein Asphalt-Auto ist, werden wir mit einem anderen Fahrzeug bei diesen Veranstaltungen antreten. Die Verhandlungen sind abgeschlossen, wir werden uns aus dem in Österreich neu entstehenden Volvo-Cup (www.volvooriginal.at) einen Volvo 740 anmieten.
Mal sehen, wie wir mit dieser Heckschleuder zurecht kommen. Auf jeden Fall wird es aber ein riesiger Spaß, da sind wir nach den ersten Testfahrten schon sicher.

Weil Daniela Moser aus beruflichen Gründen wahrscheinlich in dieser Saison nicht dabei sein kann, wird bei der ersten Veranstaltung wieder einmal Gerhard Bichler  am Beifahrersitz Platz nehmen. Für den Rest der Saison schaut es eher düster aus, die Suche nach einem Co läuft aber schon auf vollen Touren.

   

News 2005

Neue Bilder und Video verfügbar

Im Bereich Fotos sind neue Rallyebilder verfügbar.

Hier ein Video der Herbst-Rallye Leiben zum Download:


BRT-Video


 





Gesamtrang 14 bei Herbst-Rallye Leiben

Nachdem wir beide wieder einsatzfähig waren, tauften wir unser Team kurzerhand auf „LOS INVALIDOS“ um, und traten bei der Herbst-Rallye in Leiben an.
 
Die Rallye war – wie von allen Teilnehmern bestätigt wurde und vom Veranstalter auch beabsichtigt – sehr anspruchsvoll. Höhepunkt war sicherlich ein Rundkurs am Nachmittag, der 34 km (!) lang war und zweimal gefahren wurde.
 
Wir hatten einen perfekten Tag, die Stimmung an Bord war exzellent und wir hatten jede Menge Spaß. Das drückte sich auch von Anfang an in wirklich guten Sonderprüfungszeiten an, immerhin starten wir mit einer 21. Gesamtzeit (61 Teams waren angetreten). Die teilweise sehr engen und winkeligen Passagen kamen unserem kleinen Auto sehr entgegen.
 
Im Laufe des Tages steigerten wir uns kontinuierlich, auch auf dem langen Rundkurs lief alles perfekt.
 
Auf der letzten langen Sonderprüfung hatten wir noch einen High-Speed-Dreher, aber ansonsten waren wir aggressiv und trotzdem dosiert unterwegs.
 
Mit Gesamtrang 14 und Rang 2 in der Gruppe A6 sind wir mehr als zufrieden. Nur 41 Teams erreichten das Ziel.
 
Wenn es sich zeitlich machen lässt, wollen wir noch eine Rallye in Deutschland fahren, ansonsten basteln wir schon an einem ehrgeizigen Plan für die nächste Saison. Nach dem Motto: „Der alte Mann kanns nicht lassen….“
 
Herzlichen Dank an dieser Stelle auch unseren vielen Helfern und Freunden, meinem Vater, Stefan Rubasch und den anderen Mechanikern, aber auch unseren Sponsoren, der NO LIMITS RALLYESCHULE (
www.rallyeschule.com), der Sparkasse Amstetten, unserem Homepage – Betreuer BuddyW (www.buddyw.de ), dem Motorsportclub Molln und der Firma Citroen Aschauer. Ohne Eure Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen – bei 4 Rallyes drei Zielankünfte, zwei Klassensiege und ein zweiter Rang!



BRTRallyeteam außer Gefecht

Schwarzes Wochenende: Unabhängig voneinander haben Beifahrerin Daniela Moser (Bänderzerrung im rechten Fuß) und Fahrer Peter Brandstätter (Bruch der linken Hand) bei Stürzen über Stiegen jeweils einen Gips ausgefasst. Makaber genug, wußten beide nichts vom Mißgeschick des anderen und trafen sich zufällig in der Ambulanz im KH Kirchdorf.

   
2 im Glück ;-)

Der Start bei der Niederbayern-Rallye ist daher unmöglich, wir hoffen in Leiben wieder fit zu sein.
(Tippfehler sind wegen einhändiger Schreibweise zu entschuldigen.)



Hitzeschlacht
 
Die Mühlviertel-Rallye fand bei wunderschönem Wetter statt. Wunderschön heiß, so um die 35 Grad Celsius im Schatten. Im Rallyeauto und in der Sonne, und dort waren wir eigentlich immer, haben wir zur Sicherheit nicht gemessen.
 
Eine erstklassig organisierte Veranstaltung, die von allen Fahrern gelobt wurde. 90 Teams am Start, wir bekamen die Startnummer 34 und angesichts der PS-starken Gegner galt die Losung für die ersten Tag, der nur aus einer Sondeprüfung bestand: Möglichst den Platz halten, damit wir morgen nicht weit hinten starten. Das gelang auch, am Samstag früh waren wir 31. im Gesamtklassement.

   
 
Da insgesamt 5 Saxos am Start waren (davon 3 in der Gruppe A), gaben wir uns so etwas wie einem kleinen Kräftemessen der Citronen hin. Leider schieden die Gegner durch Unfälle und technische Defekte dahin, letztendlich waren wir zwar schnellster Saxo, aber auch der einzige in der Gruppe A der übrig geblieben war.
 
Am Vormittag waren wir noch mit viel Einsatz und Mut unterwegs, am Nachmittag wollten wir dann nicht wie im Vorjahr zum Ende der Rallye alles verspielen. Also wurde aus einem zwischenzeitlichen 21. Gesamtrang dann doch nur der 27. Gesamtplatz, aber immerhin, Klassensieg und kaum ein Fahrer vor uns (mit Ausnahme des fabelhaft fahrenden Thomas Steinmayr im Gr. A Suzuki Swift), der nicht eine Menge mehr Schmalz unter der Haube gehabt hatte.

 
   

Nach 9 Monaten (nein, keine Babypause sondern ein Unfall beim Snowboarden) war auch Daniela Moser wieder mit an Bord und sie machte Ihre Sache sofort perfekt. Wir hatten eine Menge Spaß an Bord, schließlich konnte man sich auf dem Rundkurs wegen der langen Geraden schon mal dumme Sprüche erzählen.
 
Ein Dankeschön noch an Stefan, Harald und Manuel, die wieder dafür gesorgt haben, dass der Saxo lief wie ein Uhrwerk, sowie an die Firma Citroen Aschauer aus Arbing, die ein Herz für Privatiers hat und uns bei dieser Rallye großzügig unterstützt hat.
Natürlich waren wir wie immer im Namen des MSC Molln unterwegs, der mit einer starken Abordnung antrat:

9.     Andlinger/Graßegger (Golf III Kitcar)
16.    Ölsinger/Ölsinger (Mitsubishi EVO VII)
27.    Brandstätter/Moser (Citroen Saxo VTS)
40.    Kiesenebner / Egger (Peugeot 309 GTI 16v)
56.    Pöchtrager / Baierl (Peugeot 205 GTI 1.9)




Nächster Einsatz wieder in Stammbesetzung

Nachdem die Burgenland Rallye vom Veranstalter abgesagt wurde, ist der nächste Rallye-Einsatz in der Challenge die Mühlviertel-Rallye am 29./30. Juli.

Eine Rallye, die uns im Vorjahr mit Plätzen um den 15.Gesamtrang sehr gut gelegen ist, wenngleich ein Plattfuß in der letzten Sonderprüfung ein mögliches gutes Ergebnis zunichte gemacht hat.

Daniela Moser ist wieder fit, daher geht das Team wieder in der Stammbesetzung an den Start.

Wir bereiten uns auf diese Veranstaltung bei einem Testtag im Mühlviertel gewissenhaft vor und hoffen, dieses Mal in der Challengewertung unter die Top-10 und in der Gesamtwertung trotz gewaltigen Starterfeldes unter die Top 20 zu kommen.




Toller Erfolg bei der Heimrallye
Klassensieg, Rang 7 in der Gr. A Staatsmeisterschaft und ein sensationeller 19. Gesamtrang bei der Dunlop-Rallye

Eine Woche nach dem frühen Ausfall bei der Triestingtal-Rallye (ein Relais hatte den Dienst versagt, den Kühlventilator lahm gelegt und für astronomische Wassertemperaturen gesorgt) lief bei der Heimrallye alles wie am Schnürchen. Mit Erich Autengruber als Co-Pilot (Daniela Moser ist nach einem Snowboard-Unfall noch verletzt und muss pausieren) starteten wir hoffnungsvoll zum Staatsmeisterschaft im Kremstal. Die Servicecrew bestand and Stefan Rubasch und Markus Pamminger, der zum ersten Mal dabei war.

   

Schon auf den ersten Prüfungen stellte sich heraus, dass die Kombination im Cockpit überaus harmonisch ist. Nach 6 Sonderprüfungen lagen wir bereits auf einem für uns sensationellen 24 Gesamtrang – ein Zwischenstand den wir uns nie erhofft hätten. Immerhin waren mehr als 50 Teams in Rennen gegangen.In den drei Nachprüfungen wurde jedes Mal präzise die 22. SP-Zeit markiert, wenngleich das "Fällen" einer ganzen Reihe von Schneestangen bei einem Ausrutscher in die Wiese in der letzten Prüfung eine kurze Schrecksekunde bescherte.
Am nächsten Tag gingen wir etwas vorsichtiger zu Werke, galt es doch den Erfolg auch ins Ziel zu bringen. Der Klassensieg war ohnehin schon sicher gestellt, nachdem Waldemar Benedikt im übermächtigen Clio Kitcar schon in einen Wald eingeschlagen und daher ausgeschieden war. Es gelang uns, die superschnellen Sonderprüfungen in Wartberg und Kremsmünster ohne allzu große Verluste und zuletzt sogar SP-Zeiten in den Top 20 zu fahren. Damit war der 19. Gesamtrang gesichert – ein Traumergebnis für unser kleines Team, der sogar noch ein paar Punkte in der Gr. A Staatsmeisterschaft bringt.
Die nächsten Rallyeeinsätze werden wieder in der Rallyechallenge stattfinden, es wieder um Challengepunkte geht.



17.04.05  Vorschau Pyhrn Eisenwurzen Rallye und Bericht Triestingtal Rallye

"Außer Spesen nichts gewesen", so könnte man das Resumee der Triestingtal Rallye ziehen. Nachdem alles vorbereitet war, hatten wir vor der ersten Sonderprüfung plötzlich astronomische Kühlwassertemperaturen. Wir bestritten noch die SP 1, beim Start zu SP 2 kochte der Kühler dann schon. Um den neuen Motor nicht zu riskieren, beschlossen wir das Fahrzeug abzustellen. Im nachhinein stellte sich heraus, daß ein defektes Relais den Ventilator außer Funktion gesetzt hatte, ein typischer Mini-Defekt mit drastischen Folgen.

Jetzt freuen wir uns schon auf unsere Heimrallye und hoffen auf eine Zielankunft. Mit Startnummer 54 geht es los, das ehrgeizige Ziel ist ein Platz unter den Top 35 der Gesamtwertung, was angesichts der starken Besetzung eine echte Herausforderung für uns und den kleinen Saxo darstellt.


BRT - Rallyeteam - Peter Brandstätter & Silke Huber - Peugeot 306 GTI Gr. N/3